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ich frage mich manchmal, ob es einen zusammenhang zwischen meiner emanzipation im "richtigen" leben und meiner unterwerfung beim bdsm gibt. also warum ich im alltag so wahnsinnig dahinter bin, dass eine frau als einem mann gleichwertig angesehen wird - während beim bdsm die rollenverteilung ganz klar anders ist. während es mich in der fantasie kickt, wenn sich der mann über die frau stellt und sie als etwas, über das er nach gutdünken verfügen kann, betrachtet.

oder zum thema zwang: im alltag hasse ich zwang. man kann mich bitten, man kann mich überzeugen, man kann mich meinetwegen auch überreden - aber sobald ich merke, dass ein druck dahinter ist, geschweige denn, dass mich jemand mit etwas erpressen will, mache ich sofort dicht. dann geht aus prinzip schon mal gar nichts mehr. und beim bdsm will ich gerade gezwungen werden? wo ist da die logik?

irgendwie ist es seltsam. also dass diese eigenschaften da wie dort jeweils im anderen extrem vorhanden sind.