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x
es sind gefühlt die längsten fünf wochen meines lebens. und irgendwie kann ich gar nicht so richtig glauben, dass der tag x jemals kommen wird.

ich stehe derzeit gerade ein wenig neben mir.

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manchmal frage ich mich, ob ich mich über meinen blöden sturschädel freuen oder ärgern soll. den sturschädel, der mich zu aktionen veranlasst, die einfach nur absurd sind. und das lediglich deshalb, um mir zu beweisen, dass ich recht habe. und vor allem: dass ich meinen willen kriege und nicht der andere. das ganze frei nach dem motto und wenn es das letzte ist, was ich tue.

nicht dicht. eh. ist mir aber auch wurscht.

soviel also zum thema "submissiv".

ich versuche, nicht frustriert zu sein. aber ich bin es trotzdem. sehr. mehr als nur das. es ist ein bisschen wie weltuntergangsstimmung.

wenn alles, wonach man sich gesehnt hat, mit einem schlag in gefühlt unendlich weite entfernung rückt, ist das einfach nur sch***e. :-(

muss man sich als sklavin damit anfreunden, dass in zukunft alle höhepunkte verboten sind außer der herr hat sie einem erlaubt?

ich weiß nicht, aber irgendwie kiefle ich daran. möglicherweise bin ich zu wenig devot. ok, möglicherweise bin ichs auch gar nicht.

hm. 24/7. objektstatus. orgasmusverweigerung. eigentum. alles so schöne wörter. in der theorie alles sehr geil...

es kann allerdings sein, dass ich an der praxis scheitere. von daher versuche ich, es als selbsterfahrung zu sehen.

...und wieder einmal bewahrheitet sich der spruch "pass auf, was du dir wünschst - es könnte in erfüllung gehen"...

es ist wirklich faszinierend: ich sehne mich wochen- und monatelang nach etwas. dann klopft es an meine türe - und was tu ich? ich schaue blöd. und überlege mir auf einmal, ob ich das wirklich will.

ein blind date mit jemandem, den man vorher nie gesehen oder gesprochen hat, in dessen wohnung. mit verbundenen augen. so sieht die fantasie mancher männer aus.

wer zum henker macht solche sachen...?

ja, ok, ich kenne die antwort ohnehin. es gibt immer verrückte.

und ich gehöre leider auch dazu.