es ist ja echt witzig (und wie immer im leben), dass, kaum dass man jemanden gefunden hat, auch noch ein anderer interesse bekundet... nämlich genau der, an den ich ursprünglich gedacht hätte. von wegen man kennt sich, man kann über alles reden, man hat es - vor urzeiten - schon mal gemeinsam gemacht.
tja. zu spät ist zu spät, sagt man da wohl.
tja. zu spät ist zu spät, sagt man da wohl.
femme - am Montag, 16. Mai 2016, 12:15
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was ist es, was manche leute an bdsm reizt während andere damit rein gar nichts anfangen können? ja, ok, es wird wohl bei jedem etwas anders sein, aber so rein grundsätzlich... das abgeben von kontrolle. das ausgeliefertsein. fremdbestimmt sein. warum will man das? zu wenig adrenalin im "richtigen" leben? glaub ich nicht. aber irgendeine ursache muss es ja geben... oder?
ich kann zwar keine horrorfilme schauen, weil ich dabei einen puls von ich weiß nicht was bekomme und mir eigentlich permanent die augen zuhalten muss und nachher nochwochenlang monatelang jahrelang alpträume habe - aber mich jemandem ausliefern, den ich kaum kenne und der mir wirklich etwas tun könnte oder mich zumindest sehr an meine limits bringen könnte, das kann ich?
warum? warum brauche ich das? warum ist das seit jeher in mir drinnen?
dass mir ansonsten zu fad ist im kopf, wird ja wohl nicht der grund sein. aber was dann?
ich kann zwar keine horrorfilme schauen, weil ich dabei einen puls von ich weiß nicht was bekomme und mir eigentlich permanent die augen zuhalten muss und nachher noch
warum? warum brauche ich das? warum ist das seit jeher in mir drinnen?
dass mir ansonsten zu fad ist im kopf, wird ja wohl nicht der grund sein. aber was dann?
femme - am Montag, 16. Mai 2016, 11:05
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nach dem klo ist vor dem klo.
muss man nicht verstehen.
muss man nicht verstehen.
femme - am Sonntag, 15. Mai 2016, 12:43
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woran erinnere ich mich nach zwei stunden spielen am besten? an die stellen, an denen wir uns in die augen geschaut haben.
ich bediene echt das klischée.
ich bediene echt das klischée.
femme - am Sonntag, 15. Mai 2016, 12:38
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wäre ich bereit, für jemand anderen zu gehen? die antwort ist: nur so weit wie ich damit meine persönlichkeit nicht in frage stelle bzw. so weit wie ich es selbst will. und das ist in einer just-for-fun-beziehung wohl nicht sehr weit.
unterwäsche? ja, warum nicht, das kostet mich nix. schuhe wären da schon problematischer. also nur fürs bett - ja, ok, geschenkt. aber im alltag damit herumlaufen? nein. abrasieren? kommt drauf an, wo. die stellen, die ich sowieso rasiere, sind ok. andere eher nicht. nein, andere ziemlich sicher nicht.
ich glaube, dass es insbesondere einen unterschied macht, ob es sich um eine spielbeziehung und eine richtige beziehung handelt. für mich ist es immer eine frage der gegenseitigkeit: wenn jemand mich mit haut und haaren besitzen will, muss ich umgekehrt auch für ihn die wichtigste person sein. anders funktioniert es nicht. in einer liebesbeziehung würde ich ziemlich sicher weiter gehen als in einer beziehung, wo ich annehmen muss, dass ich für den anderen keinen besonderen stellenwert habe, außer dem, dass er halt mit mir spielen kann. gerade wenn man dann vielleicht auch noch in einer anderen beziehung ist, hat sich von meiner seite her das entgegenkommen damit erschöpft, so blöd es klingt. wobei mein persönliches hindernis fast weniger meine eigene beziehung wäre als das wissen, dass der andere in mir nur ein sexobjekt sieht.
wenn ich mit jemandem in einer richtigen beziehung wäre, würde ich mir das abrasieren an gewissen stellen überlegen. einerseits deswegen, weil es dem anderen wichtig ist und weil ich ihm gefallen will. andererseits auch als zeichen, dass ich ihm gehöre. aber gehört man dem anderen, wenn es nur eine spielbeziehung ist? also ja, natürlich. aber nur temporär. und wenn der andere keine verantwortung für mich übernehmen will und/oder kann, dann würde ich erst recht keine äußeren merkmale setzen wollen.
es ist wieder einmal alles eine frage der gegenseitigkeit.
unterwäsche? ja, warum nicht, das kostet mich nix. schuhe wären da schon problematischer. also nur fürs bett - ja, ok, geschenkt. aber im alltag damit herumlaufen? nein. abrasieren? kommt drauf an, wo. die stellen, die ich sowieso rasiere, sind ok. andere eher nicht. nein, andere ziemlich sicher nicht.
ich glaube, dass es insbesondere einen unterschied macht, ob es sich um eine spielbeziehung und eine richtige beziehung handelt. für mich ist es immer eine frage der gegenseitigkeit: wenn jemand mich mit haut und haaren besitzen will, muss ich umgekehrt auch für ihn die wichtigste person sein. anders funktioniert es nicht. in einer liebesbeziehung würde ich ziemlich sicher weiter gehen als in einer beziehung, wo ich annehmen muss, dass ich für den anderen keinen besonderen stellenwert habe, außer dem, dass er halt mit mir spielen kann. gerade wenn man dann vielleicht auch noch in einer anderen beziehung ist, hat sich von meiner seite her das entgegenkommen damit erschöpft, so blöd es klingt. wobei mein persönliches hindernis fast weniger meine eigene beziehung wäre als das wissen, dass der andere in mir nur ein sexobjekt sieht.
wenn ich mit jemandem in einer richtigen beziehung wäre, würde ich mir das abrasieren an gewissen stellen überlegen. einerseits deswegen, weil es dem anderen wichtig ist und weil ich ihm gefallen will. andererseits auch als zeichen, dass ich ihm gehöre. aber gehört man dem anderen, wenn es nur eine spielbeziehung ist? also ja, natürlich. aber nur temporär. und wenn der andere keine verantwortung für mich übernehmen will und/oder kann, dann würde ich erst recht keine äußeren merkmale setzen wollen.
es ist wieder einmal alles eine frage der gegenseitigkeit.
femme - am Samstag, 14. Mai 2016, 19:51
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es arbeitet in mir. vieles. und ja: ich finds interessant.
ich finds interessant, wie ich auf druck reagiere. also auf körperlichen druck.
bei emotionalem druck wärs möglicherweise anders. grundsätzlich hasse ich erpressung und neige dann zur flucht nach vorne, mit dem kopf durch die wand. frei nach dem motto "ist mir doch wurscht, was du mir androhst, dann tus halt".
aber vor körperlichen schmerzen hab ich angst. wobei schmerzen wirklich relativ sind. ich meine: wie arg ist bitte eine ohrfeige? wenn ich rational drüber nachdenke, ist der "schmerz" durch eine solche eigentlich gar nichts. ich frage mich, warum die dann trotzdem bei mir so wirkt.
ich finds interessant, wie ich auf druck reagiere. also auf körperlichen druck.
bei emotionalem druck wärs möglicherweise anders. grundsätzlich hasse ich erpressung und neige dann zur flucht nach vorne, mit dem kopf durch die wand. frei nach dem motto "ist mir doch wurscht, was du mir androhst, dann tus halt".
aber vor körperlichen schmerzen hab ich angst. wobei schmerzen wirklich relativ sind. ich meine: wie arg ist bitte eine ohrfeige? wenn ich rational drüber nachdenke, ist der "schmerz" durch eine solche eigentlich gar nichts. ich frage mich, warum die dann trotzdem bei mir so wirkt.
femme - am Samstag, 14. Mai 2016, 18:14
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habe ich das bedürfnis, auf offenheit ebenfalls mit offenheit zu reagieren? ich könnts ja auch einfach lassen, schließlich hab ich ja nichts davon.
dem anderen etwas zurückgeben wollen. oder so.
blödes schema.
dem anderen etwas zurückgeben wollen. oder so.
blödes schema.
femme - am Samstag, 14. Mai 2016, 18:09
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irgendwie fallen mein normales und mein sub-ich ziemlich auseinander. im realen leben würde ich mitunter den einen oder anderen kommentar schieben - wenn ich aber weiß, dass ein kommentar körperliche auswirkungen hat, verkneife ich ihn mir.
ich bin jemand, der schmerzen vermeidet, möglicherweise mehr als andere leute. provozieren tu ich genau so lange wie es für mich keine konsequenzen hat. wenn sich jemand nicht traut, mir weh zu tun, hat er also pech gehabt. oder auch wenn der druck auf mich nachlässt. wenn ich nicht damit rechnen muss, sofort wieder eine zu fangen, dann auch. aber wenn jemand so einen druck macht, dass ich mich schon nicht mehr traue, irgendeine bewegung ohne sein einverständnis zu machen, dann ist eine provokation von mir so unwahrscheinlich wie eis in der hölle. dann mache ich alles, was der andere will ohne aufzumucken. in der situation tu ich mir dann auch schwer, irgendwelche limits zu diskutieren.
während ich den anderen unter normalen umständen fragen würde, ob er deppert ist, weil er kein kondom verwendet, schaff ichs in der situation selbst dann irgendwie nicht mehr wirklich. teilweise merke ich, dass ich währenddessen selbst keinem rationalen argument mehr zugänglich bin, weil offenbar auch bei mir das hirn vernebelt ist. was natürlich mehr als blöd ist, da brauchen wir nicht reden.
ER hat mich einmal gefragt, ob ich mich ihm die sachen nur per mail schreiben traue oder ob ich sie ihm auch ins gesicht sagen würde. ich habe mich ein bisschen gewundert, weil ich kein problem hätte, das genauso zu sagen. im alltag. auf einer normalen ebene. aber im bdsm-kontext, wo die nächste ohrfeige ums eck lauert, bin ich anders. da sage ich vieles nicht und reagiere auf dinge anders, kann mich auch nicht so schützen wie ich es sonst könnte.
es ist seltsam, irgendwie.
ich bin jemand, der schmerzen vermeidet, möglicherweise mehr als andere leute. provozieren tu ich genau so lange wie es für mich keine konsequenzen hat. wenn sich jemand nicht traut, mir weh zu tun, hat er also pech gehabt. oder auch wenn der druck auf mich nachlässt. wenn ich nicht damit rechnen muss, sofort wieder eine zu fangen, dann auch. aber wenn jemand so einen druck macht, dass ich mich schon nicht mehr traue, irgendeine bewegung ohne sein einverständnis zu machen, dann ist eine provokation von mir so unwahrscheinlich wie eis in der hölle. dann mache ich alles, was der andere will ohne aufzumucken. in der situation tu ich mir dann auch schwer, irgendwelche limits zu diskutieren.
während ich den anderen unter normalen umständen fragen würde, ob er deppert ist, weil er kein kondom verwendet, schaff ichs in der situation selbst dann irgendwie nicht mehr wirklich. teilweise merke ich, dass ich währenddessen selbst keinem rationalen argument mehr zugänglich bin, weil offenbar auch bei mir das hirn vernebelt ist. was natürlich mehr als blöd ist, da brauchen wir nicht reden.
ER hat mich einmal gefragt, ob ich mich ihm die sachen nur per mail schreiben traue oder ob ich sie ihm auch ins gesicht sagen würde. ich habe mich ein bisschen gewundert, weil ich kein problem hätte, das genauso zu sagen. im alltag. auf einer normalen ebene. aber im bdsm-kontext, wo die nächste ohrfeige ums eck lauert, bin ich anders. da sage ich vieles nicht und reagiere auf dinge anders, kann mich auch nicht so schützen wie ich es sonst könnte.
es ist seltsam, irgendwie.
femme - am Samstag, 14. Mai 2016, 11:36
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zwei pole: einmal liebe zu jemandem, mit dem ich nicht bdsm machen kann. und andererseits bdsm mit jemandem, der mich nicht liebt. beides ist nicht das, was ich will. ich will die mitte. ich will mich jemandem hingeben, weil er mich liebt und weil ich ihn liebe.
blöde ansprüche, die ich habe.
manchmal geh ich mir selbst auf die nerven.
blöde ansprüche, die ich habe.
manchmal geh ich mir selbst auf die nerven.
femme - am Samstag, 14. Mai 2016, 01:10
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ich frage mich gerade, ob bdsm das richtige für mich ist (haha, der war gut! sarkasmus ende.). weil hingabe ohne wertschätzung für mich nicht funktioniert. wenn ich das gefühl habe, der andere betrachtet mich nur als objekt, dann habe ich ein problem mit der hingabe. dann ist meine motivation, für den anderen etwas zu machen, im keller. alles schon gehabt.
eigentlich ist mir der satz "hingabe ist ein geschenk" zu schwülstig, aber irgendwo trifft er schon den kern der sache. man macht nur leuten ein geschenk, die es zu würdigen wissen. ich zumindest. und wenn ich das gefühl habe, das ist nicht der fall, dann habe ich ein problem.
im "normalen" leben kann man sagen "was geht mich dein problem an?". in diesen fall bin ich mir aber nicht so sicher, ob es nur mein problem ist.
bdsm ist kompliziert. ich bin kompliziert.
eigentlich ist mir der satz "hingabe ist ein geschenk" zu schwülstig, aber irgendwo trifft er schon den kern der sache. man macht nur leuten ein geschenk, die es zu würdigen wissen. ich zumindest. und wenn ich das gefühl habe, das ist nicht der fall, dann habe ich ein problem.
im "normalen" leben kann man sagen "was geht mich dein problem an?". in diesen fall bin ich mir aber nicht so sicher, ob es nur mein problem ist.
bdsm ist kompliziert. ich bin kompliziert.
femme - am Samstag, 14. Mai 2016, 00:10
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irgendwie bin ich eine typische frau. ich sollte nur mit männern sex haben, denen ich etwas bedeute, und wenns nur freundschaftlich ist.
femme - am Freitag, 13. Mai 2016, 23:45
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ich bin heute nicht da, sondern irgendwo ganz woanders. ich habe heute früh auf der zugfahrt das erste mal in meinem leben nichts gelesen, sondern nur musik gehört und geträumt. blick ins leere. erinnerung.
head in the clouds. oder so.
ich fühle mich ganz.
head in the clouds. oder so.
ich fühle mich ganz.
femme - am Freitag, 13. Mai 2016, 08:12
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ich laufe derzeit ein wenig unrund, warum auch immer. es ist ein wenig wie in der pubertät: stöpsel in die ohren, musik voll aufdrehen. aktuell höre ich linkin park rauf und runter, bei jeder sich bietenden gelegenheit. je härter desto besser. als ich mit diesem blog begonnen habe, war das auch so.
manchmal frage ich mich.
manchmal frage ich mich.
femme - am Mittwoch, 11. Mai 2016, 16:02
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